10 Zierfische für Einsteiger

Liebe Aquarienfreunde, viele Aquarien-Einsteiger stellen sich die Frage, welche Fische eignen sich für das Anfänger Aquarium. Im Folgenden möchte ich euch daher 10 Fische vorstellen, die allesamt robust und recht anspruchslos sind und sich daher sehr gut für Aquarien Einsteiger eignen.

Starten möchte ich mit einem der beliebtesten Zierfische überhaupt, dem Guppy. Ihre große Beliebtheit verdanken die Guppys ihrer genügsamen, anspruchslosen Art sowie den prachtvollen, bunten Schwanzflossen der Männchen.

Nummer 1, der Guppy:

Guppys sollten in Gruppen mit mehr weiblichen als männlichen Tieren gehalten werden, sie erreichen eine Größe von ca. 3-5 cm und sie kommen mit einer großen Bandbreite an Wasserwerten klar. Beachtet werden sollte, dass Guppys eine sehr fruchtbare Art sind, weshalb ausreichend Platz für die Nachkömmlinge vorhanden sein sollte.

Nummer 2, der Platy:

Die 2. Empfehlung fürs Anfänger Aquarium ist der Platy. Platys können gut mit anderen Arten wie Guppys oder Salmlern vergesellschaftet werden. Sie existieren in vielen verschiedenen Zuchtformen und Farbvarianten und sollten in Gruppen von mind.5 Tieren gehalten werden. Platys sollten Bereiche mit lockerer bis dichter Bepflanzung als Rückzugsort zur Verfügung gestellt werden.

Nummer 3, der Schwertträger:

An 3. Stelle folgt der Schwertträger. Schwertträgermännchen sind unschwer zu erkennen an der schwertförmigen Verlängerung der Schwanzflosse. Sie sind sehr anpassungsfähig, einfach zu halten und existieren in Farbvarianten von hellgrün bis feuerrot. Aufgrund der Größe von bis zu 12 cm sollten Schwertträger in Aquarien ab 100 l gehalten werden.

Nummer 4, Mollys:

Nummer 4 ist der Silbermolly. Silbermollys sind robust und für Anfängeraquarien gut geeignet. Sie werden 6 – 10 cm groß und sollten in Gruppen von nicht unter 5 Tieren gehalten werden. Der Silbermolly liebt warmes Wasser zwischen 25 – 28°C und kann auf Temperaturschwankungen und zu saure pH-Werte recht empfindlich reagieren.

Nummer 5, Der Panzerwels

Der Panzerwels stammt aus Südamerika und erreicht je nach Art eine Körperlänge von bis zu acht Zentimetern. Panzerwelse sind friedfertig und vertragen sich mit den meisten Fischen im Aquarium sehr gut. Sie mögen es gerne gesellig, es sollten mindestens 5 Stück sein, feiner Kies oder Sand als Bodengrund sind ein Muß(da sie gerne gründeln). Bei der Anschaffung von Panzerwelsen ist es wichtig, darauf zu achten, um welche Art es sich genau handelt. Denn die Anforderungen, die diese Zierfische an ihren Lebensraum stellen, können sich zum Teil recht deutlich unterscheiden.

Nummer 6, Der Kardinalfisch

Der eben schon genannte Kardinalfisch folgt an 6. Stelle. Kühle Gebirgsbäche in Südchina und Nordvietnam sind der natürliche Lebensraum der Kardinälchen, weshalb auch im Aquarium darauf geachtet werden sollte, dass die Wassertemperatur die 22°CMarke nicht überschreitet. Bis auf die begrenzte Temperatur stellt der Kardinal allerdings keine besonderen Anforderungen an Wasserwerte und Beschaffenheit, er kommt sowohl mit weichem als auch mit recht hartem Wasser klar.

Nummer 7, der Glühlichtsalmler.

Seinen Namen verdankt dieser kleine Salmler dem leuchtend roter Streifen, der ihn von der Kopfspitze bis zur Schwanzflosse ziert. Glühlichtsalmler sind ruhige, friedliche Tiere, die einfach zu vergesellschaften sind und sich gut für ein Anfänger-Aquarium eignen. Sie sollten in Schwärmen von mindestens 8 Tieren gehalten werden und mögen Bereiche mit dichtem Pflanzenbewuchs, benötigen aber auch Freiraum zum Schwimmen.

Nummer 8, der Zebrabärbling

Er zählt zu den ältesten Aquarienfischarten und ist aufgrund seiner Streifen-Musterung sehr beliebt. Zebrabarben sollten in Schwärmen von mind. 8 Tieren gehalten werden. Sie sind insgesamt robust und recht anspruchslos. Beachtet werden sollte, dass Zebrabarben sehr agil und schwimmfreudig sind und ihre Bahnen gerne im oberen Bereich des Beckens ziehen. Längliche Becken mit einer gewissen Oberflächenströmung sind optimal geeignet.

Nummer 9, die Sumatrabarbe.

Auch sie zählt aufgrund ihrer auffälligen Färbung zu den beliebtesten Aquarienfischen, sie wird bis zu 7 cm groß und fühlt sich in Temperaturbereichen zwischen 22 – 26°C wohl. Die Sumatrabarbe ist im Grunde recht einfach zu halten von einer Vergesellschaftung mit Arten mit langen Flossen, wie Skalaren oder Fadenfischen sollte allerdings abgesehen werden, da die Sumatrabarbe diese gerne anfrisst.

An letzter und 10.Stelle folgt ein Bodenbewohner.

Der braune Antennenwels ist pflegeleicht und er kann stattliche Größen von bis zu 15 cm erreichen. Die Tiere sollten paarweise gehalten werden und es sollte unbedingt Wurzelholz im Aquarium vorhanden sein. Zum einen ruhen die nachtaktiven Tiere tagsüber gerne in Ritzen und Nischen der Wurzeln, zum anderen nehmen sie von den Wurzeln Zellulose auf, die sie zur Verdauung benötigen. Die Tiere sind fleißige Grünalgenfresser und befreien Scheiben und Dekorationselemente vom Algenbewuchs.

Denkt bitte daran, „Weniger ist mehr“.  Die Wasserbelastung ist bei vielen Fischen auf einem geringen Raum deutlich höher als bei wenigen.

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